7 Grundregeln, um nicht Opfer von „Kryptowährungsinvestitions“-Betrug zu werden

Kryptowährungs-Investitionsbetrug ist eine Plage unserer Zeit. Basierend auf meiner Erfahrung als Anwalt in zahlreichen Fällen von Kryptowährungsbetrug habe ich 7 praktische Regeln zusammengestellt.

Regel 1: Wenn es zu gut klingt, um wahr zu sein, ist es das auch

Keine seriöse Anlage garantiert Renditen von 100%, 200% oder mehr. Versprechen schneller, garantierter, risikofreier Gewinne sind das Markenzeichen jedes Betrugs.

Regel 2: Überprüfen Sie den Anbieter

Prüfen Sie vor jeder Investition: Registrierung in offiziellen Registern, physische Adresse, Identitäten der Teammitglieder, regulatorische Lizenzen und Bewertungen anderer Investoren.

Regel 3: Investieren Sie nie unter Druck

Betrüger erzeugen immer Dringlichkeit. Seriöse Investitionen erfordern keine sofortigen Entscheidungen.

Regel 4: Seien Sie vorsichtig bei unaufgeforderter Kontaktaufnahme

Wenn Sie jemand unaufgefordert mit einer „erstaunlichen Investitionsmöglichkeit“ kontaktiert, ist es fast sicher ein Betrug.

Regel 5: Verstehen Sie, worin Sie investieren

Wenn Sie die Investition einem Freund nicht in einfachen Worten erklären können, verstehen Sie sie wahrscheinlich selbst nicht.

Regel 6: Gewähren Sie niemals Fernzugriff auf Ihre Geräte

Eine häufige Technik von Krypto-Betrügern ist die Aufforderung, Fernzugriffssoftware (AnyDesk, TeamViewer) zu installieren.

Regel 7: Wenn Sie Opfer sind, handeln Sie sofort

  • Erstatten Sie sofort Anzeige bei der Polizei.
  • Kontaktieren Sie Ihre Bank, um Transaktionen zu blockieren.
  • Sichern Sie alle Beweise.
  • Konsultieren Sie einen auf Kryptowährungsbetrug spezialisierten Anwalt.

Paweł Osiński

Rechtsanwalt, Experte für Kryptowährungsbetrug und Cyberkriminalität